Sicherer Umgang mit E-Mails
Jeder bekommt E-Mails von Kollegen und Partnern, von Freunden und Bekannten, von Unbekannten. In dieser unerwünschten Post kann eine Datei angehängt sein, welche entweder einen Virus oder einen Trojaner enthält: Spionagewerkzeug eines Hackers, Gefahr für Ihre Daten und Ihren Computer. Öffnen Sie daher nie E-Mails von Personen, die Sie nicht kennen.
Markante Betreffzeilen: Betreffzeilen wie „Critical Updates“, „Check your computer with this!!!“, “Last Net Upgrade” sollen dazu animieren, eine E-Mail zu lesen. Sie lassen den Leser glauben, angeforderte Informationen oder individuellen Service eines Dienstleisters zu erhalten bzw. eine Datei fehlerhaft verschickt zu haben. Grundsätzlich können Sie aber davon ausgehen, dass renommierte Firmen wie Microsoft keine E-Mails mit einem Update oder einer Updatemeldung an Personen verschicken.
Verdächtige Endungen: Es gibt viele verschiedene Methoden und Dateierweitungen, die verwendet werden, um Ihnen zu schaden. Alle folgenden Endungen sollten Sie ungeöffnet in den „Papierkorb“ befördern, da sie auf Gefahr hinweisen: *.pif, *.com, *.exe. Wenn von Ihnen keine E-Mail mit Anhang angefordert wurde, sollten Sie jene entfernen, auch wenn Ihnen der Absender bekannt ist.
Schützende Software: Es kostet wertvolle Zeit, seinen E-Mail-Account zu überwachen und zu „bereinigen“. Ebenso kann Sie ein Antivirenprogramm auf dem PC vor Mails mit Anhang schützen. Entscheidend für die Sicherheit Ihres Systems ist, die Software regelmäßig auf den neusten Stand zu bringen, sich kostenlose Updates von der Internetseite des Herstellers herunter zu laden. Kleine Investition mit großer Wirkung.
Fazit: Seien Sie bei unerwarteten Mails mit Anhang immer wachsam und halten sie Ihr Virenerkennungsprogramm auf dem neusten Stand. Denn so schnell, wie Sie das nächste Mal eine E-Mail oder einen Anhang geöffnet ist, wird vielleicht schon Ihr System infiziert.
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